Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter

Gleichstellungsbeirat bringt zwei Anträge gegen sexistische Werbung auf den Weg

Anlässlich des „Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen“ am 25. November erklärt Katharina Kleinschmidt, die Vorsitzende der ASF Leipzig (Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen):”Gewalt gegen Frauen ist immer noch trauriger Alltag ‑ auch in Leipzig. Gewalt gegen Frauen wird in allen Formen und über alle Bildungs- und sozialen Schichten ausgeübt.“

Hinter Gewalt an Frauen stehe eine gesellschaftliche Kultur der Abwertung und Geringschätzung. Diese zeigt sich auch in sexistischen Übergriffen, die täglich und in großer Zahl stattfinden. Das hätte auch die Diskussion um Harvey Weinstein gezeigt, die viele Frauen ermutigt hat, über ihre Erfahrungen zu sprechen. Dies sei eine Form der Gewalt, die nicht selten noch als Kavaliersdelikt angesehen wird. Weiterlesen

#GewaltimSchatten

Am 25.11. ist der Tag gegen Gewalt an Frauen.

ASF Gewal tim Schatten Kampagne 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit Dank an die ASF Bielefeld.

SPD Leipzig steht zur Gleichstellung

Am 26.9.2017 hatte die LVZ ein anonym bleiben wollendes SPD-Mitglied zitiert, die SPD mache zu viel “Gender-Gedöhns”, was Verluste der SPD in der Bundestagswahl teilweise begründe.

Katharina Kleinschmidt, Vorsitzende der ASF Leipzig (Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen) und Gleichstellungsbeirätin der Stadt Leipzig, widerspricht dieser Darstellung: „Die unterschwellige Behauptung, das schlechte Abschneiden der SPD in der Bundestagswahl wäre auf zu viel “Gender-Gedöhns” zurückzuführen, ist unsinnig wie abwegig. Das Thema hat in diesem Wahlkampf keine dominante Rolle gespielt.“ Gender Mainstreaming, so Kleinschmidt, bedeute überdies nichts anderes, als dass die unterschiedlichen Lebenssituationen von Frauen und Männern in politischen Prozessen Berücksichtigung finden. Hierzu habe sich u. a. auch die Stadt Leipzig bereits im Jahr 2002 bekannt. Weiterlesen

Wie gerecht ist Leipzigs Haushalt?

Die ASF Leipzig (Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen) widmet sich am Donnerstag, den 14.9.2017, ab 19 Uhr in einer öffentlichen Veranstaltung dem Thema Gender Budgeting. SPD-Stadträtin Katharina Schenk und SPD-Fraktionsmitarbeiterin Ulrike Herold gehen den Möglichkeiten auf den Grund, wie der kommunale Haushalt (geschlechter-)gerechter gestaltet werden kann. Neben den Grundlagen des Gender Budgeting werden erfolgreiche Beispiele aus anderen Kommunen vorgestellt. In der Diskussion sollen anschließend konkrete Handlungsoptionen für Leipzig ausgelotet werden.

“Wie gerecht ist Leipzigs Haushalt?” findet in der SPD-Denkbar in der Zentralstraße 1 statt. Der Eintritt ist frei.

10 Gründe für eine starke SPD – Warum Frauen uns wählen sollten

1. Arbeit

Wir wollen gute Löhne und keine willkürliche Befristung. Das Chancenkonto gibt allen ein Recht auf Weiterbildung. Wenn eine junge Frau zu Beginn ihres Berufslebens nur befristete Arbeitsverträge bekommt, hat sie geringe Chancen, sich eine eigene Existenz aufzubauen, eine Wohnung zu bekommen und sich für Kinder zu entscheiden. Wir schaffen die sachgrundlose Befristung ab. Damit eröffnen wir Frauen bessere Perspektiven, ihr Leben planen zu können. Das Chancenkonto der SPD gibt Frauen beispielsweise nach der Elternzeit oder nach einer längeren Teilzeit die Möglichkeit, sich beruflich neu aufzustellen oder sich den Traum von der Selbstständigkeit zu erfüllen. Sie können frei entscheiden, welche Fortbildung sie machen möchten.

2. Bildung

Wir erneuern unsere Schulen und wir schaffen ein Recht auf Ganztagsplätze an Grundschulen. Der Familienalltag hat sich eingespielt, doch dann kommt ein Kind in die Schule. Viele Frauen erleben dann, dass ihr Kind nach wenigen Schulstunden schon mittags mit leerem Bauch und einem Rucksack voller Schulaufgaben vor der Tür steht. Zu üblichen Arbeitszeiten erwerbstätig zu sein, ist dann für die Mütter fast unmöglich, wenn nicht Familienangehörige oder der Freundeskreis einspringen können. Wer Laborantin in einem Krankenhaus ist und immer nachmittags arbeiten muss, steht vor immensen Herausforderungen. Und in der Regel ist der Vater immer noch Vollzeit berufstätig. Mit einem Platz in der Ganztagsschule können Eltern ihren Beruf ausüben und haben nach der Arbeit Zeit, mit ihren Kindern gemeinsam zu Essen, zu spielen oder alltägliche Dinge zu organisieren. Wenn beide Eltern gleichermaßen die Kinder betreuen und arbeiten, macht das übrigens auch die Kinder glücklich, wie eine Studie des Familienministeriums vor kurzem zeigte. Also packen wir´s an! Weiterlesen

ASF auf dem Schönauer Parkfest

Schönau

Die ASF ist wieder auf dem Schönauer Parkfest vertreten, und zwar am Sonnabend, den 19. August, von 14 bis 18 Uhr. Gäste sind herzlich willkommen!

!cid_FDEBA9E80AFC4F55A04FE2CD09DDCAE5@Elstertext