ASF Leipzig für Dröscher-Preis nominiert

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Die interaktive Postkartenserie “Finde den Fehler”, die die ASF Leipzig in den letzten Jahren entwickelt hat, wurde für den renommierten Wilhelm-Dröscher-Preis nominiert. Der Preis ist eine Stiftung des ehemaligen Schatzmeisters und rheinland-pfälzischen Landesvorsitzenden Wilhelm Dröscher und wird seit 35 Jahren alle zwei Jahre auf dem SPD-Bundesparteitag vergeben. Vom Kuratorium unter Vorsitz von Heidemarie Wieczorek-Zeulwurden Projekte, Aktivitäten und Aktionen aus dem ehrenamtlichen Bereich nominiert, die für andere Organisationseinheiten beispielhaft und nachahmenswert sind. Alle Nominierten präsentieren sich in einer Ausstellung neben dem Plenum. Am letzten Tag, also Sonnabend, werden die Gewinner bekannt gegeben. Es stehen Preisgelder in Höhe von insgesamt 15.000 Euro zur Verfügung.

Die ASF Leipzig wird von Donnerstag bis Sonnabend auf dem Bundesparteitag in Berlin das Projekt “Finde den Fehler!” vorstellen. Katharina Kleinschmidt, die Vorsitzende der ASF Leipzig: “Wir freuen uns außerordentlich die Nominierung. Allein das ist schon eine große Ehre. Die Postkartenserie ist sehr erfolgreich und hat uns in Leipzig viel Aufschwung verliehen”. Das Projekt reagiert auch auf aktuelle Themen, daher ist es ganz aktuell um eine Postkarte zum Thema “Sexistische Werbung” erweitert worden.

Hier der Katalogtext zur Preisverleihung:

Ziel der Postkartenserie „Finde den Fehler!“ ist es, mit niedrigschwelliger Ansprache die Themen Gleichstellung und Frauenpolitik zu vermitteln. Bisher erlebten wir an den SPD-Ständen dabei oftmals Berührungsängste und Desinteresse. Das ist frustrierend und wenig zielführend.

Bei den Postkarten bleibt der eigentliche Sinn zunächst im Hintergrund, dafür wird die Neugier geweckt. Mit verschiedenen Aufforderungen, die (fast) alle mit „Finde …!“ beginnen, wird zum Mitraten animiert. Auf den Rückseiten findet sich die „Lösung“ und der Hinweis auf die ASF. Eine der Postkarten kann mit einem Bonbon beklebt werden, was das Mitraten erschwert. Die Antworten sind vielseitig, teilweise auch sehr lustig. Das ist der perfekte „Türöffner“ für Gespräche, in deren Verlauf nicht wenige bestätigen, dass für die Gleichstellung von Mann und Frau noch viel getan werden muss. Die Serie ist außerordentlich erfolgreich. Standbetreuung – sonst eher eine Pflichtaufgabe – macht plötzlich wieder Spaß!

Jede Karte behandelt ein wichtiges Thema der ASF: Gleichstellung (bereits in der 2. Auflage), Gewalt gegen Frauen, Frauentag, Lohngerechtigkeit, Mitgliederwerbung, Geschlechterklischees, Grundgesetz oder sexistische Werbung. Weitere Themen sind in Vorbereitung. Die Farbdramaturgie der Karten weckt nicht selten die Sammelleidenschaft, so dass gerne der ganze Satz mitgenommen wird. Es besteht das Angebot an alle ASF-Gliederungen, die Postkarten jeweils passend zu individualisieren.

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