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ASF Leipzig gewinnt Wilhelm-Dröscher-Preis 2017

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Fotos: Peer Schröder I www.hardcopy-press.de I 2PAX. Auf dem SPD-Bundesparteitag in Berlin wurde die ASF Leipzig für die Postkartenserie „Finde den Fehler!“ mit einem 1. Platz beim Wilhelm-Dröscher-Preis 2017 bedacht. Der Preis ist eine Auszeichnung für hervorragendes und innovatives ehrenamtliches Engagement, das auch für andere beispielhaft seien kann. Ein Kuratorium, darunter Heidemarie Wieczorek-Zeul, Elke Ferner sowie Mitglieder der Familie Dröscher, entschied über die Auszeichnung. In der Laudatio wurde betont, dass die ASF mit dem Projekt wichtige Themen wie Geschlechtergerechtigkeit und Geschlechterklischees niedrigschwellig und mit einer Prise Humor vermitteln kann.

Die Postkartenserie “Finde den Fehler!” ist in Leipzig bereits seit einiger Zeit sehr erfolgreich. Das Projekt reagiert auch auf aktuelle Themen, daher ist es jetzt um eine Postkarte zum Thema “Sexistische Werbung” erweitert worden. Diese Postkarte erregte besonderes Aufsehen in Berlin und wurde mit ihrem provokanten Inhalt sehr gelobt.  Weiterlesen

ASF Leipzig für Dröscher-Preis nominiert

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Die interaktive Postkartenserie “Finde den Fehler”, die die ASF Leipzig in den letzten Jahren entwickelt hat, wurde für den renommierten Wilhelm-Dröscher-Preis nominiert. Der Preis ist eine Stiftung des ehemaligen Schatzmeisters und rheinland-pfälzischen Landesvorsitzenden Wilhelm Dröscher und wird seit 35 Jahren alle zwei Jahre auf dem SPD-Bundesparteitag vergeben. Vom Kuratorium unter Vorsitz von Heidemarie Wieczorek-Zeulwurden Projekte, Aktivitäten und Aktionen aus dem ehrenamtlichen Bereich nominiert, die für andere Organisationseinheiten beispielhaft und nachahmenswert sind. Alle Nominierten präsentieren sich in einer Ausstellung neben dem Plenum. Am letzten Tag, also Sonnabend, werden die Gewinner bekannt gegeben. Es stehen Preisgelder in Höhe von insgesamt 15.000 Euro zur Verfügung. Weiterlesen

Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter

Gleichstellungsbeirat bringt zwei Anträge gegen sexistische Werbung auf den Weg

Anlässlich des „Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen“ am 25. November erklärt Katharina Kleinschmidt, die Vorsitzende der ASF Leipzig (Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen):”Gewalt gegen Frauen ist immer noch trauriger Alltag ‑ auch in Leipzig. Gewalt gegen Frauen wird in allen Formen und über alle Bildungs- und sozialen Schichten ausgeübt.“

Hinter Gewalt an Frauen stehe eine gesellschaftliche Kultur der Abwertung und Geringschätzung. Diese zeigt sich auch in sexistischen Übergriffen, die täglich und in großer Zahl stattfinden. Das hätte auch die Diskussion um Harvey Weinstein gezeigt, die viele Frauen ermutigt hat, über ihre Erfahrungen zu sprechen. Dies sei eine Form der Gewalt, die nicht selten noch als Kavaliersdelikt angesehen wird. Weiterlesen

#GewaltimSchatten

Am 25.11. ist der Tag gegen Gewalt an Frauen.

ASF Gewal tim Schatten Kampagne 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit Dank an die ASF Bielefeld.

SPD Leipzig steht zur Gleichstellung

Am 26.9.2017 hatte die LVZ ein anonym bleiben wollendes SPD-Mitglied zitiert, die SPD mache zu viel “Gender-Gedöhns”, was Verluste der SPD in der Bundestagswahl teilweise begründe.

Katharina Kleinschmidt, Vorsitzende der ASF Leipzig (Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen) und Gleichstellungsbeirätin der Stadt Leipzig, widerspricht dieser Darstellung: „Die unterschwellige Behauptung, das schlechte Abschneiden der SPD in der Bundestagswahl wäre auf zu viel “Gender-Gedöhns” zurückzuführen, ist unsinnig wie abwegig. Das Thema hat in diesem Wahlkampf keine dominante Rolle gespielt.“ Gender Mainstreaming, so Kleinschmidt, bedeute überdies nichts anderes, als dass die unterschiedlichen Lebenssituationen von Frauen und Männern in politischen Prozessen Berücksichtigung finden. Hierzu habe sich u. a. auch die Stadt Leipzig bereits im Jahr 2002 bekannt. Weiterlesen

Wie gerecht ist Leipzigs Haushalt?

Die ASF Leipzig (Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen) widmet sich am Donnerstag, den 14.9.2017, ab 19 Uhr in einer öffentlichen Veranstaltung dem Thema Gender Budgeting. SPD-Stadträtin Katharina Schenk und SPD-Fraktionsmitarbeiterin Ulrike Herold gehen den Möglichkeiten auf den Grund, wie der kommunale Haushalt (geschlechter-)gerechter gestaltet werden kann. Neben den Grundlagen des Gender Budgeting werden erfolgreiche Beispiele aus anderen Kommunen vorgestellt. In der Diskussion sollen anschließend konkrete Handlungsoptionen für Leipzig ausgelotet werden.

“Wie gerecht ist Leipzigs Haushalt?” findet in der SPD-Denkbar in der Zentralstraße 1 statt. Der Eintritt ist frei.