Archiv für ASF

100 Jahre Frauenwahlrecht – Filmabend mit Diskussion

Donnerstag, , den 14.6.2018, um 20 Uhr in der Denkbar (Zentralstraße 1)
Wir feiern 100 Jahre Frauenwahlrecht und zeigen den Film “Die Göttliche Ordnung”, der auf ganz wunderbare Weise von der Einführung des Frauenwahlrechts in der Schweiz im Jahr 1971 erzählt. In der Diskussion im Anschluss schlagen wir den Bogen von 1918 über 1971 bis heute. Aus wiederkehrenden Mustern lassen sich immer wieder politische Aufträge ableiten.
Der Eintritt ist frei.
DieGoettlicheOrdnungAlamodeFilm#5Die goettliche Ordnung, Standbild Film Szene 60

Ein guter Tag für Leipzig!

SZ, 16.5._pdf-page-001ASF Leipzig begrüßt Stadtratsbeschluss zur sexistischen Werbung

Leipzig, 16.05.2018 – Zum heutigen Stadtratsbeschluss zur Überarbeitung der Sondernutzungssatzung erklärt Katharina Kleinschmidt, Vorsitzende der ASF Leipzig, der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen:

“Wir begrüßen den Beschluss des Leipziger Stadtrats, der sexistische Werbung auf stadteigenen Flächen unterbindet, außerordentlich. Wir haben zwei Jahre dafür gekämpft und freuen uns jetzt, dass Leipzig als weltoffene Stadt Diskriminierung jeder Art künftig nicht mehr duldet. Damit setzt Leipzig nicht nur in Sachsen ein Zeichen. Wir hoffen, dass das Beispiel Schule macht und sich viele weitere Kommunen diesen Grundsätzen anschließen.

Die verbindlich angekündigte Überarbeitung der Sondernutzungssatzung durch die Stadtverwaltung muss jetzt bald erfolgen, damit die Gewerbetreibenden Planungssicherheit haben und sich auf die neue Regelung einstellen können.”

Hintergrund: Der heutige Beschluss geht auf einen Antrag des Gleichstellungsbeirates zurück, den die beiden Gleichstellungsbeirätinnen Katharina Kleinschmidt, SPD, und Dr. Gesine Märtens, Bündnis 90/Die Grünen, ins Verfahren eingebracht hatten. Bereits im vergangenen Jahr waren die Marktsatzung und das Konzept für die Außenwerbung angepasst worden. Weiterlesen

Ohne Frauen in Schlüsselpositionen geht es nicht

Pressemitteilung

Zum Ausgang des Mitgliedervotums der SPD erklärt Katharina Kleinschmidt, Vorsitzende der ASF Leipzig, der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen:

“Die Neuauflage der Koalition wurde in der ASF ambivalent diskutiert. Es ist aber gut, dass wir jetzt Klarheit haben. Das Ergebnis ist Ausdruck einer basisdemokratischen Entscheidung und deutlicher als angenommen.

Klar ist: Jetzt gilt es, den ausgehandelten Koalitionsvertrag umzusetzen, in dem viele gute Ansätze zur Gleichstellung zu finden sind. Darüber hinaus werden wir dafür kämpfen, dass auch die Frauen aus den ostdeutschen Bundesländern stärker Beachtung finden.

Klar ist auch, dass die SPD sich verändern muss. Wir müssen aus Fehlern lernen, ein mutiges und visionäres Profil entwickeln und Antworten auf wichtige Fragen finden. Die ASF muss eine zentrale Rolle bei der Neuausrichtung der Partei spielen. Das ist die erste Lehre aus den vergangenen Jahren: Ohne Frauen auch in Schlüsselpositionen geht es nicht. Die paritätische Besetzung der Ministerposten und eine weibliche Parteivorsitzende sind die ersten richtigen Schritte.”

ASF Leipzig mit neuem Vorstand

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Die ASF Leipzig hat am gestrigen Donnerstag einen neuen Vorstand gewählt. Neue wie alte Vorsitzende ist die Redakteurin Katharina Kleinschmidt (56), die dieses Amt jetzt zum dritten Mal antritt. Unterstützt wird sie von den Stellvertreterinnen Romy Dyck und Katja Näther sowie den Beisitzerinnen Maren Beischall, Anna Clement, Annette Homann und Catrice Toporski. Katharina Kleinschmidt schaut auf die Aufgaben der neuen Legislatur: “100 Jahre Frauenwahlrecht, 60 Jahre Gleichberechtigungsgesetz und 30 Jahre Quote in der SPD – all das sind Daten, an denen wir auf unser Kernanliegen aufmerksam machen werden, nämlich die gleichberechtigte Teilhabe und die gesellschaftliche Gleichstellung von Frauen und Männern”. Und weiter: “Die SPD ist als Partei nach wie vor die Vorreiterin der Frauen- und Gleichstellungspolitik. Das wird sich auch künftig nicht ändern – egal wie das Votum des Mitgliederentscheids zum Koalitionsvertrag ausgehen wird.”

Nicht schon wieder rosa!

Unter dem Titel Nicht schon wieder rosa! widmet sich die ASF Leipzig am Donnerstag, den 11.1.2018, um 19 Uhr in der SPD-Denkbar (Zentralstraße 1) dem Thema Gender Marketing.

An der Blau-und-Rosa-Diskussion wird anschaulich, wie früh Menschen mit geschlechterstereotypen Mustern konfrontiert werden und mit welchen Rollenbildern und Erwartungshaltungen unsere Kinder aufwachsen. Welche Folgen hat Gender Marketing für uns? Gibt es in der Gesellschaft einen Raum zur Entfaltung der eigenen Persönlichkeit jenseits des Zwei- Geschlechter- Modells? Was hat Sexismus damit zu tun und welche gesellschaftlichen oder wirtschaftlichen Interessen stehen dahinter, wenn Lego oder Überraschungseier ohne Junge–Mädchen-Differenzierung nicht mehr ausreichen? All diesen Fragen möchten wir uns an diesem Abend widmen und insbesondere darüber diskutieren, welche Möglichkeiten es gibt, persönlich oder politisch dagegen aktiv zu werden.

Als Referentin konnte Lisa Baumann von Girlz*Space gewonnen werden, die mobile Mädchenarbeit von Frauen für Frauen e.V. “Nicht schon wieder rosa!” ist eine öffentliche Veranstaltung in der Reihe “Das Rote Tuch”.

ASF Leipzig gewinnt Wilhelm-Dröscher-Preis 2017

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Fotos: Peer Schröder I www.hardcopy-press.de I 2PAX. Auf dem SPD-Bundesparteitag in Berlin wurde die ASF Leipzig für die Postkartenserie „Finde den Fehler!“ mit einem 1. Platz beim Wilhelm-Dröscher-Preis 2017 bedacht. Der Preis ist eine Auszeichnung für hervorragendes und innovatives ehrenamtliches Engagement, das auch für andere beispielhaft seien kann. Ein Kuratorium, darunter Heidemarie Wieczorek-Zeul, Elke Ferner sowie Mitglieder der Familie Dröscher, entschied über die Auszeichnung. In der Laudatio wurde betont, dass die ASF mit dem Projekt wichtige Themen wie Geschlechtergerechtigkeit und Geschlechterklischees niedrigschwellig und mit einer Prise Humor vermitteln kann.

Die Postkartenserie “Finde den Fehler!” ist in Leipzig bereits seit einiger Zeit sehr erfolgreich. Das Projekt reagiert auch auf aktuelle Themen, daher ist es jetzt um eine Postkarte zum Thema “Sexistische Werbung” erweitert worden. Diese Postkarte erregte besonderes Aufsehen in Berlin und wurde mit ihrem provokanten Inhalt sehr gelobt.  Weiterlesen